Erst-Kontaktlinsen – Warum die Anpassung durch den Augenarzt so wichtig ist

Wenn man sich für den Komfort einer Kontaktlinse entscheidet, sollten vorab einige Dinge beachtet werden. Zum einen muss man sich über die Vor- und Nachteile, die diese Entscheidung mit sich bringen, im Klaren sein. Zum anderen ist es unabdingbar, vorher einen Termin beim Augenarzt zu machen, um abzuklären, ob keine gesundheitlichen Bedenken bestehen und das Auge auch für Kontaktlinsen geeignet ist.

Was macht der Augenarzt bei der Anpassung der Erst-Kontaktlinsen?

Ein Augenarzt untersucht seinen Patienten nicht nur speziell auf Erkrankungen des Auges. Vielmehr gibt es eine Reihe von Anhaltspunkten und Aspekten, die einer Abklärung bedürfen. Zuerst wird eine spezielle Anamnese erstellt, die Vorerkrankungen zum Beispiel Diabetes mellitus, Allergien, Rheuma und andere Allgemeinerkrankungen beinhaltet. Darüber hinaus sollten Hygienebereitschaft und -fähigkeit genauso zum aufklärenden Gespräch gehören, wie die Frage nach der Tragedauer, Motivation und berufliche Exposition des Patienten.

Des Weiteren wird die zentrale Hornhaut vermessen und der Tränenfilm wird hinsichtlich der Qualität geprüft. Zudem wird die Lidbeschaffenheit sowie das gesamte Auge sorgfältig untersucht, bevor es zur individuellen Auswahl der am besten geeigneten Kontaktlinsen kommt (z.B. weiche oder formstabile Linsen, Tages-, Monats-, Jahreslinsen). Was folgt, ist die Anpassung der ausgewählten Linse auf das Auge. Ist die Linse für Patient und Augenarzt zufriedenstellend abgestimmt, wird das Einsetzen und Herausnehmen der Kontaktlinse sowie die korrekte Handhabung der Pflege bzw. Reinigung geübt.

Regelmäßige Kontrollen unabdingbar für Kontaktlinsenträger

Die erste Kontrolle bei Erstlinsen sollte nach ca. einer Woche erfolgen, um eventuelle Sichteinschränkungen, Probleme beim Tragekomfort oder Fragen zum Einsetzen beziehungsweise Herausnehmen oder der Reinigung zu beheben. Weitere Kontrollen sind in Abständen von einem halben bis einem Jahr angeraten, damit es nicht zu Schädigungen des Auges kommt, die ansonsten oftmals unbemerkt bleiben.

So können unter anderem beispielsweise Hornhautveränderungen auftreten. Durch Sauerstoffmangel können neue Gefäße im Auge entstehen, die von außen nicht zu erkennen sind. Auch eine Hornhautentzündung (Keratitis) kann schmerzfrei ablaufen, gerade bei weichen Kontaktlinsen. Die Kontaktlinse liegt wie ein Schutzfilm auf der Hornhaut, sodass die Entzündung nicht wahrgenommen wird. Auch müssen die Korrektionswerte kontrolliert werden, um eventuell eine Anpassung der Sehstärke vorzunehmen.

Mit ein paar Tipps können Sie Ihre Kontaktlinsen mühelos tragen

Zusammen mit der Einhaltung der Austauschintervalle der Kontaktlinse und dem regelmäßigen Besuch beim Augenarzt gewährleistet man die bestmögliche Vorbeugung vor Erkrankungen des Auges und damit verbundenen, bleibenden Schädigungen. Gleichzeitig ist eine tägliche und penible Reinigung Ihrer Wochen-, Monats- oder Jahreslinsen unabdingbar, um auch langfristig die zahlreichen Vorteile von Kontaktlinsen nutzen zu können.

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