Erste Hilfe bei verquollenen Augen

Geschwollene Augen, Tränensäcke und Augenringe kennt wohl jeder, doch woher kommen sie und was kann man dagegen tun? Unser Lebenswandel schlägt sich schnell auf die Augen nieder. Dank der sehr dünnen Haut um die Augenpartie wird eine durchzechte Nacht oder der tränenreiche Liebeskummer vom Vortag unbarmherzig sichtbar. Verschiedenste Ursachen können Auslöser für die sogenannten Tränensäcke sein – die übrigens nicht immer etwas mit Tränen zu tun haben. Wir weinen aus Trauer, Ärger, Angst, Schmerz oder auch Freude, doch auch Schlafmangel, starkes Rauchen, Hormone, Medikamente oder einfach Alterserscheinungen können sich in Form dieser unschönen Pölsterchen unter den Augen niederschlagen.

Was sind Tränensäcke?

Durch unzureichend abtransportierte Lymphflüssigkeit entstehen Wassereinlagerungen unter der Haut, die sich zwischen der Ober- und/oder Unterhaut stauen. Das Ergebnis sind die sogenannten Tränensäcke.

Wie entstehen Augenringe?

Durch Nikotin und Schlafmangel nach einer langen Disconacht wird die Durchblutung gestört und Müdigkeit führt zu Sauerstoffmangel im Blut. Dadurch erscheint das Blut dunkler, was sich besonders unter den Augen nach außen bemerkbar macht, da sich unter den Augen kaum Unterhautfettgewebe befindet und die Haut transparenter wird, da sie so dünn ist. Doch auch Stress und starke Belastung der Augen können Augenringe hervorrufen. Durch erschöpfungsbedingten Wasserverlust der Zellen bilden sich kleine Fältchen, die dunkle Schatten werfen. Je stärker der Wasserverlust, umso mehr scheinen auch die kleinen Blutäderchen durch die Haut. Manchmal sind die ungeliebten Schatten auch ganz einfach angeboren, oder weisen auf eine Mangelerscheinung oder gar eine Erkrankung hin.

Erste Hilfe bei geschwollenen Augen

Es kursieren einige Hausmittel, die bei Augenringen und Co helfen oder vorbeugen sollen, hier ein paar Beispiele:

  • Augen mit zwei Esslöffeln kühlen, die zuvor einige Minuten im Gefrierfach gelagert wurden, wahlweise auch gerne eine spezielle Augenmaske mit Gel, die im Kühlschrank gelagert wird. Aber Vorsicht! Die Gegenstände dürfen nicht ZU kalt sein!
  • Teebeutel mit schwarzem oder grünem Tee oder Kamille in wahlweise lauwarmem oder kaltem Wasser getränkt, ausgedrückt auf die Augen legen – so wird die Zellzirkulation angeregt
  • Eine leichte Augenmassage, bei der durch leichtes Klopfen oder sanftes Streichen von innen nach außen gearbeitet wird – VORSICHT! Nicht reiben! So werden abgelagerte Schlacken abtransportiert.
  • Abschwellende Augencremes mit Koffein, Efeu, Augentrost, grünem Tee, Ginko oder Arnika – KEINE Hyaluron-Produkte! Die polstern das Ganze noch zusätzlich auf!
  • Hämorrhoidensalbe (beliebter Trick in der Model-Szene)
  • Viel Wasser trinken, auf Alkohol und Salz am Abend verzichten, kein Lakritz, das unterstützt den Gewebefluss in der Haut
  • Eine kühle Schlaftemperatur von ca. 18° Celsius bevorzugen
  • Nicht zu kurz oder zu lange schlafen – sieben Stunden sind optimal

Noch ein AHA-Erlebnis zum Schluss

Wussten Sie eigentlich, dass Tränenflüssigkeit je nach Ursache eine unterschiedliche Zusammensetzung hat? So beinhalten zum Beispiel emotionale Tränen mehr Hormone (Prolaktin), Kalium und Mangan als Tränen, die wir verdrücken, wenn uns etwas ins Auge geflogen ist…

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