Faszinierende Augenvielfalt im Tierreich

Uns Menschen steht nur ein einziges Modell Augen zur Verfügung. Zwar sind diese durch Form und Farbe einzigartig, aber dennoch alle gleich. In der Welt der Tiere sieht das ganz anders aus. Auf Grund der Evolution mussten sie sich einfallsreich und den Gegebenheiten angepasst entwickeln. Wir haben ein paar interessante Fakten über die Augen im Tierreich für Sie zusammengestellt.

 

Können Tiere Farben sehen?

 

Die meisten Säugetiere sehen ihre Welt in gelben und blauen Tönen. Andere Arten sehen alles grau in grau. Manche Tierarten sind noch unerforscht und man kann deshalb keine Aussage zum Sehvermögen treffen.

 

Tiere und ihre verschiedenen Augenarten

  • Größe -die größten Augen

Die größten bisher entdeckten Augen gehören dem Riesenkalmar (Riesentintenfisch). Sie messen 40cm im Durchmesser, was in etwa einem Basketball entspricht. Sein Lebensraum befindet sich weit unten im Meer, bis wohin so gut wie kein Licht mehr durchdringt. Um sich in dieser Dunkelheit zurechtfinden zu können, haben sich die Augen des Kalmars in ihrer Größe angepasst, um so viel Restlicht wie möglich verarbeiten zu können.

  • Anzahl - die meisten Augen

Facettenaugen (Ommatidien) sind tausende von winzigen, sechseckigen Einzelaugen (durch ihre Bienenwabenförmige Struktur auch Netzauge genannt), die das gesehene Bild wie ein Mosaik zusammensetzen. Sie sind starr am Kopf fixiert und können nicht bewegt werden. Man findet sie bei sogenannten Gliederfüßern, zu denen zum Beispiel Insekten, Krebstiere, Spinnen und Skorpione gehören. Am ehesten würden wir die Facettenaugen wohl den Fliegen und Bienen zuordnen. Bienen haben rund 3000 bis 8000 dieser Augen. Das ist aber nichts im Vergleich zur Königin der Facettenaugen – der Libelle! Ganze 30.000 dieser genialen Einzelaugen nennt sie ihr Eigen, was sie zum am besten sehenden Insekt macht.

  • Leistung – die leistungsfähigsten Augen

Es ist kein Geheimnis – die besten Augen haben Greifvögel, allen voran der Falke und der Adler – wie die Redewendung „Adlerauge“ schon verrät.

Ein Adler kann ein Kaninchen noch aus einer Entfernung von 1,5km erspähen. Greifvögel verfügen über bis zu 8x so viele lichtempfindliche Sehzellen  wie ein Mensch. Diese ausgeprägte Sehschärfe ist besonders wichtig um bei Hochgeschwindigkeitsflügen Ästen auszuweichen oder bei gleißendem Sonnenlicht Beute erspähen zu können.

  • Sensibel – die empfindlichsten Augen

Nachtaktive Tiere wie Katzen oder Eulen können im Dunkeln sehr gut sehen. Verantwortlich dafür ist eine zusätzliche Schicht im Auge (Tapetum), die wie ein Reflektor oder Restlichtverstärker wirkt und Licht ein zweites Mal durch die Netzhaut schickt. So kann das Restlicht optimal verwertet werden und macht für diese Tiere die Nacht ein wenig heller.

 

Und noch ein paar tierische Fakten:

  • Fliegen sind deshalb so schnell, weil sie alles wie in Zeitlupe sehen
  • Bienen können UV-Licht wahrnehmen
  • Schlangen sehen infrarot
  • Zugvögel können nach neuesten Forschungen das Magnetfeld ,das die Erde umgibt ,nicht nur spüren, sondern auch sehen
  • Raubtiere haben die Augen vorne am Kopf, damit sie besser räumlich und dementsprechend scharf sehen können
  • Bei Fluchttieren hingegen liegen die Augen seitlich am Kopf – für ein weiteres Blickfeld, um Angreifer schneller wahrnehmen zu können
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