Kurzsichtigkeit

Wissenswertes zum Thema Kurzsichtigkeit

Den Begriff Kurzsichtigkeit hat jeder schon einmal gehört. Doch könnten Sie auf Anhieb definieren, was es heißt, kurzsichtig zu sein? Im folgenden Beitrag erklären wir Ihnen die Ursachen von Kurzsichtigkeit und ihre Auswirkungen auf den Alltag. Außerdem geben wir Tipps, wie man bemerkt, dass man kurzsichtig ist und helfen Ihnen, die richtigen Kontaktlinsen zu finden.

Wie entsteht Kurzsichtigkeit und wie bemerkt man sie?

Medizinisch wird Kurzsichtigkeit als Myopie bezeichnet. Im Alltag äußert sie sich so, dass man weit entfernt Gegenstände nicht mehr richtig erkennen kann. Sie wirken verschwommen und undeutlich, was besonders beim Autofahren eine echte Gefahr werden kann. Während bei Weitsichtigen das Bild erst hinter der Netzhaut scharf gestellt wird, ist es bei kurzsichtigen Menschen genau anders herum: Der betrachtete, weit entfernte Gegenstand wird schon vor der Netzhaut scharf abgebildet. Dadurch entsteht auf der Netzhaut selbst lediglich ein verschwommenes Bild, das dem Gehirn auch nur so weitergegeben werden kann.

Die Ursachen für Kurzsichtigkeit sind vielfältig: Manchmal liegt ein Missverhältnis zwischen der Länge des Augapfels und der Brechkraft des Auges vor. Die Achsenlänge des Augapfels ist also im Verhältnis zur Brechkraft der Linse zu lang. Schaut man damit in die Ferne, haben die Lichtstrahlen selbst bei entspannter Linse keine Chance, auf die Netzhaut zu treffen. Sie treffen sich schon ein Stück davor und erzeugen so das unscharfe Bild.

Wie wird Kurzsichtigkeit gemessen?

Die Brechkraft unseres Auges misst man in Dioptrien, abgekürzt dpt. Bei gesunden Augen liegt der Wert etwa bei 60 bis 65 Dioptrien. Sobald eine Fehlsichtigkeit vorliegt, weicht dieser Normalwert bei einer Weitsichtigkeit nach oben und bei einer Kurzsichtigkeit nach unten ab. Gekennzeichnet werden die Fehlsichtigkeiten also mit einem + für Weitsichtigkeit und einem – für Kurzsichtigkeit.

Können Kontaktlinsen bei Kurzsichtigkeit helfen?

Ja, absolut. Sowohl eine Brille als auch Kontaktlinsen können das Missverhältnis zwischen Augapfel und Brechkraft der Linse mühelos ausgleichen. Wer sich für Kontaktlinsen entscheidet, sollte einen Augenarzt aufsuchen, der zunächst die Brechkraft des Auges und somit die exakte Stärke der Kurzsichtigkeit ermittelt.

Gleichzeitig untersucht er das gesamte Auge sowie die Hornhautoberfläche, um Ihnen anschließend die für Sie am besten geeigneten Kontaktlinsen zu bestimmen. Besonders wichtig für zukünftige Kontaktlinsenträger sind die Pflegehinweise, die der Augenarzt Ihnen mit auf den Weg geben wird. Nur, wenn Sie diese Pflegetipps sorgfältig einhalten, können Sie Ihre Kontaktlinsen problemlos über die angegebene Tragedauer verwenden.

Nun müssen Sie sich lediglich entscheiden, ob Sie lieber Tages-, Wochen- oder Monatslinsen bevorzugen. Und für geübte Träger gibt es zudem harte Jahreslinsen, die Sie tatsächlich nur ein Mal im Jahr austauschen müssen. Doch auch hier gilt: Eine sorgsame Pflege ist das An und O. Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag Kontaktlinsenpflege.

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