Zeichen der Zeit – der Alterungsprozess der Augen

Oft gesehen und belächelt – der Arm wird beim Zeitung lesen immer länger, damit das Auge das geschriebene Wort erkennt. Dass mit zunehmendem Alter unsere Sehkraft nachlässt, ist kein Geheimnis. Von der sogenannten Alterssichtigkeit ist irgendwann jeder Betroffen, der eine mehr, der andere weniger. Doch die Zeit geht auch an der äußeren Augenpartie nicht spurlos vorbei. Mit 0,5mm ist die Haut um das Auge viermal so dünn wie an jeder anderen Stelle unseres Körpers. Sie schützt die Augen vor Sonneneinstrahlung, dem Austrocknen und Fremdkörpern, gleichzeitig gibt sie ihnen Halt und ist durch ihre Flexibilität geradezu ein Wunderwerk. Der besondere Zellaufbau des Unterhautgewebes enthält keine Fettzellen und die Kombination von hauchzarter Haut auf der Außen- und Schleimhaut auf der Innenseite ist einzigartig. Das enthaltene Collagen und Elastin sorgt für ein straffes und frisches Erscheinungsbild.

 

Wie entstehen Falten?

Das Auge ist ständig in Bewegung. Mit durchschnittlich 10.000 Lidschlägen pro Tag und Mimik-Ausdrücken wie Augenzwinkern, Lachen, Weinen etc. wird die Haut um das Auge stark beansprucht.  Durch diese mechanische Beanspruchung entstehen kleinste Hautbrüche, diese kann man ab dem 20. Lebensjahr als Lachfältchen oder gar Krähenfüße wahrnehmen.

 

Die verschiedenen Stadien der Alterung

Sind es mit Anfang 20 noch Minifältchen, die man mit einer Lupe suchen muss, wird dem Körper mit fortschreitendem Alter immer weniger Collagen zur Hautstraffung zur Verfügung gestellt. Die Haut wird schlaffer, die Elastizität lässt nach, es bildet sich eine Schwäche im Lymphkreislauf und die Schwerkraft tut ihr Übriges. Durch Wassereinlagerungen bilden sich Tränensäcke und durch nachlassende Festigkeit Schlupflider – sogenannte Überlagerungsfalten, denen Frau mit vielerlei Haus- und Wundermittelchen zu Leibe zu rücken versucht. Mit der Zeit prägen sich die Hautbrüche weiter aus und werden tiefer, bis teilweise tiefe Furchen zu sehen sind.

 

Beeinflussung durch äußere Umstände 

Wie bei allen Alterungsprozessen sind nicht nur die Gene – ob gut oder schlecht – alleinig Schuld für die Faltenbildung. Umwelteinflüsse wie starke Sonneneinstrahlung, freie Radikale, Rauchen, Alkoholkonsum, einseitige Ernährung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr, zu wenig Schlaf und nicht zuletzt Stress können den Vorgang negativ beeinflussen und beschleunigen.

 

Tipps zur Pflege der Augenpartien

Neben den augenscheinlichen Pflegeprodukten wie Anti-Falten-Cremes (wichtig ist hier der UV-Schutz!), feuchtigkeitsspendenden Augen-Roll-on, speziellen Masken als auch den Hausmittelchen wie etwa Gurkenscheiben, Wattepads durchtränkt mit Tee oder ätherischen Ölen (Lavendelöl) ist es ebenso wichtig, die Haut von innen zu „füttern“. Regelmäßig Bewegung an der frischen Luft für die Sauerstoffzufuhr, eine ausgewogene Ernährung mit Antioxidantien (z.B. Blattgemüse, Vollkornprodukte), viel Wasser trinken, Stress reduzieren und natürlich nicht zuletzt – das Rauchen einzustellen sind einige der Dinge, die die Faltenbildung zwar nicht verhindern, aber sie zumindest mindern können.

 

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